Unsere Position zu ethischen Fragen im wissenschaftlichen Publikationsgeschäft

Die Zeitschrift ELAD-SILDA ist bestrebt, bei der Veröffentlichung der Beiträge die höchsten ethischen Standards zu gewährleisten. Die Tatsache, dass alle Artikel bei uns doppelt und blind begutachtet, frei zugänglich und durch CC-Lizenzen gekennzeichnet sind, ist nur der Anfang. Im Allgemeinenen orientieren wir uns an dem Verhaltenskodex und den Best Practice Guidelines for Journal Editors, die vom Committee on Publication Ethics (COPE) herausgegeben wurden.

1. Das Board of Editors (BoE) und das Board of Reviewers (BoR)

An der Spitze des BoE steht der Chefredakteur, der für vier Jahre gewählt wird, wobei eine einmalige Wiederwahl möglich ist.

Der BoE nimmt die Vorschläge für Themenhefte entgegen und entscheidet, welche Vorschläge angenommen werden, bevor die Aufforderung zur Einreichung von Artikeln veröffentlicht wird.

Der Chefredakteur nimmt eine vorläufige Bewertung aller Vorschläge unter Einbeziehung des BoE vor. Dies geschieht unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit, dem Geschlecht, der sexuellen Orientierung, der Religion oder der politischen Einstellung der AutorInnen. Die Chefredaktion entscheidet, welche Artikelvorschläge der Expertise des Board of Reviewers (BoR) sowie der externen Gutachter unterzogen werden und welche Artikel unmittelbar abgelehnt werden (desk rejections). Nach erfolgter Überprüfung trifft der BoE die endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung der Artikel. Bei thematischen Ausgaben wird diese Aufgabe mit dem Gastredakteur geteilt.

Unveröffentlichtes Material, das in den eingereichten Beiträgen enthalten ist, wird von den Mitgliedern des BoE/BoR nicht für eigene Forschungszwecke verwendet.

2. Ethische Richtlinien für GutachterInnen

Mit Ausnahme der abgelehnten Arbeiten werden alle Beiträge an zwei GutachterInnen geschickt, die vom BoE aufgrund ihrer Fachkenntnisse ausgewählt werden. Mindestens einer der beiden GutachterInnen muss dem Board of Reviewers (BoR) angehören. Das Begutachtungsverfahren dauert nicht länger als neun Wochen (zwei Monate). Die Überprüfungen sollten klar, unvoreingenommen und konstruktiv sein. ELAD-SILDA verpflichtet sich zu einem doppelblinden Peer-Review-Verfahren. Sie folgen einem Muster, dass öffentlich zugänglich ist.

Alle begutachteten Artikel werden als vertrauliche Dokumente betrachtet. Sie werden vor der Annahme durch die Chefredaktion bzw. den BoE und vor der Benachrichtigung des Autors nicht an Dritte weitergegeben.

Von den GutachterInnen wird erwartet, dass sie sich an die ethischen Standards des beruflichen Verhaltens halten. Die GutachterInnen müssen in ihren eingereichten Manuskripten etwaige konkurrierende Interessen offenlegen.

Die GutachterInnen werden gebeten, besonders auf die Richtigkeit der bibliografischen Angaben und auf die Originalität des Artikels zu achten.

3. Ethische Richtlinien für AutorInnen

Von allen AutorInnen, die bei ELAD-SILDA Beiträge einreichen, wird erwartet, dass sie sich an die ethischen Standards des beruflichen Verhaltens halten. Die AutorInnen müssen alle konkurrierenden Interessen in ihren eingereichten Manuskripten angeben und sicherstellen, dass das Manuskript kein verleumderisches oder rechtswidriges Material enthält.

Manuskripte, deren Veröffentlichung an anderer Stelle in Erwägung gezogen wird, werden nicht akzeptiert, ebenso wenig wie Manuskripte, die bereits veröffentlicht wurden.

Von allen AutorInnen wird erwartet, dass sie sich bei ihren Beiträgen an die höchsten Standards für Genauigkeit und Wahrhaftigkeit halten. Alle verwendeten Informationsquellen und Materialien müssen korrekt angegeben und zitiert werden. Plagiate, einschließlich der Verwendung von Material aus anderen Quellen ohne korrekte Quellenangabe, werden nicht geduldet und führen zur Ablehnung des Manuskripts oder zur Rücknahme des Artikels, falls dieser bereits veröffentlicht wurde.

Die Quelle der Abbildungen muss im Text der Bildunterschrift deutlich angegeben werden.Jeder Artikelvorschlag wird mit der Anti-Plagiatssoftware Compilatio© geprüft.

ELAD-SILDA und seine Gremien sind sich der Bedeutung der Korrektur von Fehlern in veröffentlichten Arbeiten bewusst und verpflichten sich, erforderlichenfalls Korrekturen und Widerrufe zu veröffentlichen. Wenn nach der Veröffentlichung Ungenauigkeiten in einem Artikel festgestellt werden, müssen die AutorInnen den Chefredakteur umgehend benachrichtigen, um zu prüfen, ob der Artikel zurückgezogen werden muss oder ob ein Erratum veröffentlicht werden kann. Der Redaktionsausschuss wird jedes mutmaßliche ethische Fehlverhalten untersuchen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen.

Die Zeitschrift ELAD-SILDA und ihre Gremien setzen sich für den Schutz des geistigen Eigentums der AutorInnen und die Anerkennung ihrer Autorenschaft ein. Alle Artikel werden unter der CC-BY-NC 3.0-Lizenz zur Verfügung gestellt. Wir erkennen an, wie wichtig es ist, dass die AutorInnen ihre Namen in den veröffentlichten Werken ändern können. Autoren können beantragen, dass ihr Name in veröffentlichten Werken geändert wird, und ELAD-SILDA wird alle angemessenen Anstrengungen unternehmen, um solchen Anträgen zu entsprechen.

Alle Anträge sollen über die E-Mail-Adresse elad-silda (at) univ-lyon3.fr an den BoE gerichtet werden.

Copyright

CC BY 4.0 FR